praxis waedicity

Noemi Stöckly

Dipl. Naturheilpraktikerin TCM
• Akupunktur
• Kräutermedizin
• Ernährung
• Tuina (inkl. Schröpfen)
• Qi Gong

Mitglied / Krankenkassenanerkennung bei:
• TCM Fachverband Schweiz
• EMR
• EGK, Visana

Kantonale Berufsausübungsbewilligung in den Kantonen Zürich und Schwyz

Traditionelle Chinesische Medizin

Akupunktur

Auf unserem Körper befinden sich über 360 Akupunkturpunkte, die den verschiedenen Leitbahnen (Meridiane) zugeordnet werden.

Bei der Akupunktur werden diese Punkte mit feinen Nadeln gestochen und leicht manipuliert, um die Qi-Zirkulation auszugleichen und bestimmte Organsysteme anzuregen.

Chinesische Arzneimittel

Chinesische Arzneimittel beinhalten hauptsächlich pflanzliche, mineralische und selten auch tierische Stoffe. Einige der Stoffe wachsen auch hierzulande. In der Schweiz sind die Arzneien sehr sicher. Sämtliche importierte Substanzen werden auf Inhalte und Rückstände überprüft. Zudem unterliegen die vertriebenen chinesischen Heilmittel der eidgenössischen Heilmittelkontrolle. Für jeden Patienten wird eine individuelle Rezeptur (=Kräuterkombination) zusammengestellt. Diese kann entweder in Pulver-, Tabletten- oder Tropfenform eingenommen werden. Bei Hautausschlägen besteht auch die Möglichkeit einer äusserlichen Anwendung. Die Arzneimitteltherapie wird oft mit Akupunktur kombiniert und kann laut SBO-TCM bei folgenden Indikationen angewendet werden: www.sbo-tcm.ch/fuer-patienten/indikationenliste.html.

Diätetik

Die Ernährung gehört in der Traditionellen Chinesischen Medizin zu den Faktoren, welche unsere Gesundheit stark beeinflussen.

Alle Nahrungsmittel sind in verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel Geschmack (bitter, scharf, süss, salzig, sauer) und Temperatur (kühlend, wärmend) eingeteilt.

Je nach Symptomen kann so jedem Patienten eine individuelle Nahrungsmittelliste zusammengestellt werden.

GuaSha

GuaSha ist ein altbewährtes Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin. Wörtlich übersetzt bedeutet GuaSha „schaben“ und bewährt sich als Technik in der Praxis, ebenso wie zu Hause als Selbstbehandlung oder zur Behandlung der Familie. Bei dieser Methode wird mit der abgerundeten Kante eines Gegenstandes (z.B. eines chinesischen Porzellanlöffels) über die schmerzhafte Stelle geschabt. Das zu behandelnde Areal wird zuerst eingeölt, um danach so lange zu schaben, bis sich die Haut der betroffenen Körperstelle rötet. GuaSha eignet sich besonders gut bei Muskel- und Gelenkschmerzen, Problemen des Bewegungsapparates und grippalen Infekten.

Moxibustion

Die Moxibustion, auch Moxa genannt, ist eine weitere Behandlungsmethode der TCM. Beim Moxa werden mit Wärme gezielt Akupunkturpunkte und Meridianverläufe behandelt. Dadurch wird vor allem der Qi- und Blutfluss angeregt und Kälte vertrieben. Der Therapeut brennt bei dieser Therapie getrocknete Beifussblätter ab. Dies erfolgt entweder in Form einer Moxazigarre oder der Moxa-Wolle. Zudem kann ein Moxa- Kegel auf eine Akupunkturnadel gesetzt werden, um über die Nadel Wärme in den Körper zu bringen. Patienten erfahren bei dieser Methode eine angenehme Form der Wärme.

Schröpfen

Beim Schröpfen wird ein Schröpfglas (auch Schröpfkopf genannt) auf ein bestimmtes Hautareal gesetzt. Der Therapeut erzeugt im Glas einen Unterdruck, indem er entweder mit einer Handpumpe Luft aus dem Glas saugt, oder mit einer Flamme ein Vakuum im erzeugt. Durch das lokale Saugen entsteht ein Hämatom, welches nach 3-4 Tagen wieder verschwindet. Schröpfen erzeugt eine lokale Verbesserung der Haut- und Muskelschicht, wodurch der Fluss von Qi, Blut und Lymphflüssigkeit gefördert wird. Dadurch wird der Stoffwechsel angeregt und das Immunsystem gestärkt. Die Lage der Schröpfstellen orientiert sich an der zuvor gestellten TCM-Diagnose. Jedem Organ ist eine Hautstelle zugeordnet, auch als sogenannte Head-Zonen bekannt. Nebst dem lokalen Schröpfen besteht die Schröpfkopfmassage. Bei dieser Technik wird ein Schröpfglas auf eine zuvor eingeölte Hautstelle gesetzt. Nun kann der Schröpfkopf über das bestimme Areal geschoben werden, um die Durchblutung anzuregen.

Tuina

Der Begriff „Tuina“ ist chinesisch und bedeutet wörtlich übersetzt „schieben“ (tui) und „greifen“ (na). Tuina ist eine Massageform und ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (kurz TCM). Diese Art von Massage setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Einerseits ist es eine Therapie-Form, um Beschwerden zu lindern, andererseits gibt es „Wellness-Tuina“, zur Gesundhaltung des Körpers (Prophylaxe). Grundsätzlich wird das „Qi“ (die fliessende Energie) reguliert und somit Blockaden in den Energieleitbahnen gelöst und Organsysteme gestärkt. Wellness-Tuina soll Köper und Geist stärken und in Einklang bringen. Die Massagetechnik beruht auf verschiedenen Griff- und Dehntechniken, wie beispielsweise oben erwähnt „schieben“ und „greifen“. Zudem besteht Tuina aus Stimulation gewisser indizierter Akupunkturpunkte, auch Akupressur genannt. Somit ist diese Methode ideal für Menschen mit Angst vor Nadeln. Vor der Massage gibt es eine Befragung zum Gesundheitszustand, um zu sehen, wo im Körper die Qi-Disharmonien sitzen. Dadurch ist jede Behandlung individuell und dem Patienten angepasst. Tuina kann unter anderem bei Störungen des Bewegungsapparates, Muskelverspannungen, Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden und vielen anderen Beschwerden angewendet werden.

Indikationen

Neuologische Krankheiten:

Schwindel, Tinnitus, Schmerzen der Lendenwirbelsäule, z.B. Hexenschuss, Nervenleiden, Trigeminusneuralgie (Schmerzattacken im Gesicht), Behandlungen nach Schlaganfall, Kopfschmerz/Migräne

Orthopädische Krankheiten:

Chronische Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Arthritis und Arthrose, Rheumatische Erkrankungen, «Tennisellenbogen», Schulter-Arm-Syndrom,Nackenschmerz, Nackensteife

Innere Krankheiten / Magen- und Darmerkrankungen:

Bronchitis, Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Gicht, Verstopfung, Durchfall, Akute und chronische Entzündung der Magenschleimhaut

Gynäkologie/Urologie:

Menstruationsstörungen, Blasenentzündung, Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung

Allergien/Hauterkrankungen:

Heuschnupfen, Asthma, Akne, Ekzeme (z.B. Neurodermitis), Psoriasis (Schuppenflechte)

Eine detaillierte Liste finden Sie unter folgendem Link:
www.sbo-tcm.ch/fuer-patienten/indikationenliste.html

Preise

Preis für 60 Minuten: CHF 132.00

Die erste Konsultation inklusiv Erstbefragung und Behandlung kann länger als 60 Minuten dauern. Jede weitere Behandlung wird in einem Zeitraum zwischen 30-60 Minuten sein. Ich besitze die Krankenkassenanerkennung EMR. Bitte klären Sie im Voraus bei Ihrer Krankenkasse ab, ob und wie viel der Behandlungskosten übernommen werden.